Antikörper gegen nukleäre Antigene (ANA) richten sich vor allem gegen Bestandteile des Zellkerns. Sie werden vor allem bei Autoimmunerkrankungen wie SLE, Medikamenten induziertem LE, CREST-Syndrom, Poly/Dermatomyositis, chronisch aktiver Autoimmunhepatitis, PBC, rheumatoider Arthritis, MTCD und anderen Kollagenosen gefunden. Der Nachweis erfolgt als IFT in Hep2-Zellen. Dabei werden verschiedene charakteristische Fluoreszenzmuster erkannt, die sich bestimmten Autoimmunerkrankungen zuordnen lassen.

Untersuchungsdetails
Probenmaterial Serum
Menge 1 ml
Methode IFT
Indikation
Chronische Hepatitis,Entzündlich-rheumatische Erkrankungen,Kollagenosen
Referenzbereich / Entscheidungsgrenze Alle Standorte
< 1:80 Titer
Fremdleistung Nein
Akkreditierung Ja
Besondere Präanalytik Titer von 1:80 und 1:160 werden als grenzwertig betrachtet. Zur genaueren Zuordnung des Fluoreszenzmusters wird die Bestimmung der Antikörper gegen ENA (extrahierbare nukleäre Antigene) mit anschließender Differenzierung empfohlen.
Letzte Aktualisierung: 08.11.2019

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