Physiologie: Chromogranin A findet sich in den Sekretgranula hauptsächlich neuronaler und neuroendokriner Zellen.
Wird auch von Tumoren gebildet, die das organtypische Hormon nicht oder nicht mehr sezernieren, kann daher die Diagnostik z. B. beim Phäochromozytom u. a. unterstützen.
Lungen-, Mamma-, Prostata-, Kolon- und kleinzellige Bronchialkarzinome können ebenfalls erhöhte Werte zeigen.
Gutartige Erkrankungen, die mit CGA-Erhöhung einhergehen können:
Nieren-, Herz- und Leberinsuffizienz, essentielle Hypertonie, entz. Darmerkrankung, atroph. Gastritis

Untersuchungsdetails
Probenmaterial Serum
Menge 1 ml
Methode EIA
Indikation
D (Diagnose): Phäochromozytom, Gastrinom, neuroendokrine Tumore
V (Verlaufskontrolle): neuroendokrine Tumore, z. B. Phäochromozytom, Neuroblastom, Karzinoid, Gastrinom
Referenzbereich / Entscheidungsgrenze Alle Standorte
27-94 ng_ml
Fremdleistung Nein
Akkreditierung Ja
Besondere Präanalytik Stabilität: 24 Stunden bei 2-4°C, danach bei -20°C einfrieren.
Plasma ist auch möglich. Zu berücksichtigen ist, dass die Werte im Plasma systematisch höher liegen.
Letzte Aktualisierung: 08.11.2019

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Verlaufskontrollen sollten immer mit dem gleichen Material gemacht werden.

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