Die Laktoseintoleranz wird durch eine Unverträglichkeit gegen Laktose hervorgerufen. Dabei wird aufgrund des Laktasemangels die Laktose nicht in Glucose und Galaktose hydrolysiert.
Die Ausprägung der Laktoseintoleranz ist davon abhängig, ob die Laktase fehlt oder noch eine Restfunktion vorhanden ist.
Mittels molekulargenetischer Untersuchung kann der hereditäre vom sekundären Laktasemangel unterschieden werden, der als Begleiterscheinung anderer Erkrankungen wie z. B. der Zöliakie oder des Morbus Crohn auftreten kann. Es werden die Mutationen C13910T und G22018A untersucht.

Untersuchungsdetails
Probenmaterial EDTA-Blut
Menge 3 ml
Referenzbereich / Entscheidungsgrenze Alle Standorte

Fremdleistung Nein
Akkreditierung Ja
Besondere Präanalytik Bitte schicken Sie für die Molekulargenetische Untersuchung ein separates EDTA-Röhrchen ein.
Nach Gendiagnostikgesetz ist die Einwilligung des Patienten zu dieser Untersuchung erforderlich.
Letzte Aktualisierung: 11.11.2019

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