Das myelinassoziierte Glykoprotein (MAG) ist ein der Immunglogulin- Superfamilie angehörendes stark glyosiliertes Typ I- Membranprotein mit einem Carbohydratanteil von 30% der Molekülmasse.
MAG Autoantikörper scheinen an der Pathogenese der neuronalen Läsionen beteiligt zu sein. Zweifel an der pathogenen Bedeutung der Autoantikörper lassen Beobachtungen aufkommen, die zeigen, dass anti MAG auch bei Patienten vorkommen, die keine klinischen oder elektrophysiologischen Zeichen einer Neuropathie bieten, oder dass die Autoantikörper auch erst nach der Manifestation einer Neuropathie entstehen. In der Regel scheint jedoch mit der Höhe der Antikörper- Titer auch die Wahrscheinlichkeit der Manifestation einer Neuropathie zu steigen. Die Mehrzahl der MAG Antikörper exprimierenden Zellen bei der M-Protein assoziierten Polyneuropathie sind CD5 positive B-Zellen.

Untersuchungsdetails
Probenmaterial Serum (IFT)
Menge 1 ml
Methode IFT
Indikation
Chronische demyelinisierende sensomotorische Polyneuropathie, insbesondere bei bestehender monoklonaler IgM-Gammopathie (MGUS)
Referenzbereich / Entscheidungsgrenze Alle Standorte
siehe Befund BZ
Fremdleistung Ja
Akkreditierung Ja
Letzte Aktualisierung: 08.11.2019

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