Beim p53-Tumorsuppressor-Gen wurden in bis zu 60 % aller Tumoren Mutationen nachgewiesen, die zur Bildung von p53-Autoantikörpern führen können. die Bestimmung von p53-Autoantikörpern als universeller Marker für malignes Tumorwachstum zum Screening geeignet. Ferner stellt dieser Marker einen unabhängigen Prognosefaktor, z. B. in der Diagnostik des colo-rektalen Karzinoms dar. Patienten mit p53-Autoantikörpern haben eine schlechtere Prognose, ferner sind das rezidivfreie Intervall und die gesamte Überlebenszeit verkürzt. Daher ist als Indikation neben der Abklärung eines bestehenden Tumorverdachts die Prognosestellung bei nachgewiesener Tumorerkrankung sinnvoll. Anmerkung: Bildung findet ausschließlich bei Tumoren statt.

Untersuchungsdetails
Probenmaterial Serum
Menge 1 ml
Methode ELISA
Indikation
Prognosestellung bei nachgewiesener Tumorerkrankung,Tumoren allgemein
Referenzbereich / Entscheidungsgrenze Alle Standorte
negativ < 60 u_ml
grenzwertig 60 - 120 u_ml
positiv > 120 u_ml
Fremdleistung Ja
Akkreditierung Ja
Letzte Aktualisierung: 08.11.2019

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