Rhesus-negative Frauen der Formel ccddee können nach Kontakt mit Rhesus-D, -C, oder -E Antigen-positiven Zellen, z. B. durch eine Schwangerschaft oder nach Transfusion, irreguläre Rhesus-Antikörper bilden. Mit dem Antikörpersuchtest werden solche irregulären, gegen fremde humane Blutgruppenantigene gerichteten Alloantikörper im Serum nachgewiesen.
Antikörper gegen Rhesus-Antigene sind üblicherweise vom IgG-Typ und somit, im Gegensatz zu IgM, auch plazentagängig, weshalb Rhesus-Antikörper aufgrund einer Mutter-Kind-Unverträglichkeit zu einem Morbus haemolyticus neonatorum (MHN) führen können.

Untersuchungsdetails
Probenmaterial EDTA-Blut (7,5 ml EDTA Monovette)
Menge 7 ml
Methode Agglutination
Indikation
Ausstellung eines Blutgruppen-Ausweises,Mutterschaftsvorsorge,Vorbereitung einer Operation,Vorbereitung einer Transfusion,Vorbereitung einer Transplantation
Referenzbereich / Entscheidungsgrenze Alle Standorte

Fremdleistung Nein
Akkreditierung Ja
Letzte Aktualisierung: 08.11.2019

+ Allgemeine Präanalytik und Probenkennzeichnung

+ Hinweise zur Präanalytik

Für die Blutguppen-Serologie ist eine NUR für diesen Zweck bestimmte Blutprobe (separate Monovette) erforderlich. Auf eine eindeutige Kennzeichnung (z. B. mit Namen, Vornamen und Geburtsdatum) ist zu achten.

+ Probenversand