Ähnlich wie Blutgruppenmerkmale, so ist auch der Rhesusfaktor (Rh) ein chemisches Merkmal auf den Erythrozyten. Alternativ kann auch der Buchstabe D benutzt werden, mit dem eine genauere Charakterisierung möglich ist: dd steht dann für Rh-, Dd (bzw. dD) und DD für Rh+. Ca. 85% aller Menschen haben diesen Rhesusfaktor auf ihren roten Blutkörperchen (man spricht dann von Rhesus-positivem Blut; den restlichen 15% der Menschen fehlt er, man spricht dann von Rhesus-negativem Blut.
Problematisch kann der Rhesusfaktor werden, wenn eine rhesus-negative Frau ein rhesus-positives Kind bekommt. Dann nämlich kann die Frau, wenn Blut des Kindes in ihren Blutkreislauf gelangt, Antikörper gegen das Blut des Kindes bilden.

Untersuchungsdetails
Probenmaterial EDTA (7,5 ml EDTA Monovette)
Menge 7 ml
Methode Agglutination
Indikation
Ausstellung eines Blutgruppen-Ausweises,Mutterschaftsvorsorge,Vorbereitung einer Operation,Vorbereitung einer Transfusion,Vorbereitung einer Transplantation
Referenzbereich / Entscheidungsgrenze Alle Standorte

Fremdleistung Nein
Akkreditierung Ja
Letzte Aktualisierung: 08.11.2019

+ Allgemeine Präanalytik und Probenkennzeichnung

+ Hinweise zur Präanalytik

Für die Blutguppen-Serologie ist eine NUR für diesen Zweck bestimmte Blutprobe (separate Monovette) mit eindeutiger Kennzeichnung (z. B. mit Namen, Vornamen und Geburtsdatum) erforderlich. Für die Erstellung eines Blutgruppen-Ausweises ist nach den Richtlinien die Unterschrift der abnehmenden Person zur Identitätssicherung erforderlich.

+ Probenversand